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Gewaltfrei-liebevolle Konflikt-Kultur!!! Von Harry und Öffi

 
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Prozeß-Flugi: Gebt System-Freiheit! Für freie Verantwortung! :: Ein "Buch" über ÖffÖff ist erschienen  
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oeffi
fest eingezogen




Angemeldet seit: 15.03.2008
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 09:16 Nr: 1361    Titel:  Gewaltfrei-liebevolle Konflikt-Kultur!!! Von Harry und Öffi

Initiative von Harry und Öffi für eine wirklich ernsthafte und ausgearbeitete gewaltfrei-liebevolle Kultur des Umgangs mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten


Die folgende Zusammenstellung greift z.T. schon Bekanntes auf, stellt es aber neu und ergänzt als übersichtliche Tabelle zusammen.
Sicher ist es geeignet, bzw. kann es unsere ehrliche Motivation zeigen, mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten auf eine möglichst hohe, idealistische, korrekte und liebevolle Weise umzugehen, wenn wir von diesen genannten Mitteln möglichst auch Gebrauch machen oder bereit sind, auf entsprechende Vorschläge unseres Gegenübers einzugehen... (Einiges ist ja sogar bereits in SB-Texten wie der "Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungsrechte" enthalten...!)
Wir sollten wohl alle -wenn wir unsere idealistischen Ansprüche ernst meinen- versuchen, jedenfalls keine Konflikte eskalieren zu lassen und keine Konflikt-Entscheidungen hauruck-artig zu treffen, ohne angemessen behutsam erstmal Konflikt-Lösungs-Mittel wie die Genannten zum Einsatz kommen zu lassen...



Eine gewaltfrei-liebevolle Kultur für den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten:

1.) Bzgl. des Rahmens der Auseinandersetzung (bzw. seiner Größe):
*Man sollte möglichst offen, ehrlich und korrekt (mit verläßlicher Einhaltung von Verbindlichkeiten, idealistischen Programmen, Satzungen, Beschlüssen, Zusagen...) zueinander sein.
*Und nicht leichtfertig mit Informationen umgehen: Kein spekulierendes Hintenrum-Negativ-Getratsche oder Geklüngele..., ausreichende Recherche bzgl. der Qualität von Informationen usw. (Siehe auch die "3 Siebe des Sokrates": "Ist es wahr? Ist es wichtig? Ist es gut? - Sonst vielleicht besser darüber schweigen...")
*Wirklich religiös oder idealistisch gläubige Menschen sollten sich vielleicht auch ganz bewußt ein Hintergrund-Bewußtsein einschalten: Wie würde die (vollkommene) Liebe reagieren? Für Christen: Was würde Jesus dazu sagen bzw. tun? oder: Was sagt mir wirklich mein Gewissen? Bin ich bereit, nach den höchsten Motiven zu gehen?
*Kritik, Meinungsverschiedenheiten und sich anbahnenden Konfliktstoff möglichst direkt und offen einander bzw. Betroffenen offenlegen.
*Dabei ist es sicher anzustreben, vom kleineren Kreis sich erforderlichenfalls dann zu weiten: Vom 4-Augen-Gespräch zum Einbezug weiterer Menschen des Vertrauens, dann zu größeren Kreisen der Gemeinschaft,
*und, falls sinnvoll (- und in Abstimmung mit dem Gegenüber bzw. den Betroffenen -), schon während der gesamten Entwicklung auch mit Einbezug geeigneter, vertrauenswürdiger Außenstehender, als Mediatoren oder Supervisoren etc...

2.) Bzgl. der Ebenen der Auseinandersetzung:
*Natürlich sollte man in einer Bewegung wie SB ersteinmal intensiv die rationale idealistische Auseinandersetzung miteinander in "A-Foren" durchführen.
*Am besten auch auf dem Nährboden einer relativ beständigen und allgemeinen bzw. auch öffentlichen idealistischen Bewußtseins-Bildung und -Pflege. Siehe als Möglichkeiten z.B. Öffis "Mitdenker-Kreis" und angestrebten "Schenker-Übungs-Konsens", aber auch das "Schenker-Forum" usw...
*Für 'nicht-rationale', emotionale, psychologische etc. Aufarbeitungen sollten Betroffene möglichst leicht ein "E-Forum" (SD-Forum, oder wie man es auch nennen mag...) in Anspruch nehmen können... (Siehe z.B. Tamera...)

3.) Bzgl. einzusetzender einzelner Werkzeuge der Auseinandersetzung:
*Aktives Zuhören;
*Partnerzentrierte Gesprächsführung (nach Rogers; Grundstruktur: 1.) 3 Grundeinstellungen: Einfühlsames Verständnis bzw. Empathie, bedingungslose menschliche Wertschätzung und Wärme, Offenheit und Ehrlichkeit bzw. Authentizität 2) Fragetechnik, die übers aktive Zuhören hinaus den Partner zu tiefen Gefühlen, Aufarbeitungen und Problemlösungen hinführen soll...);
*Gewaltfreie Kommunikation (nach Rosenberg; Grundstruktur: 1.) Was ist passiert? 2.) Wie fühle ich mich dabei? 3.)Was wünsche ich mir? 4.) Lösungs-Vorschlag);
*moderierte Gespräche oder Runden (wie z.B. "Abendrunden", evtl. mit Bällchen fürs Nicht-Unterbrechen etc....);
*gemeinsames Beten, Meditieren oder Fasten...; oder irgendwelche anderen "Verstärker-Elemente" für Sensibilität, Ehrlichkeit, Vernunft, Gewissenserforschung...

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Um die Hintergrundzusammenhänge dieser "gewaltfreien Konfliktlösungs-Methode", die ich aus modernsten Erkenntnissen von psychologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung zusammenzustellen versuchte, noch etwas zu beleuchten, setze ich mal einen kleinen Artikel über Rosenberg dazu:

Rosenberg, Marshall: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
Anhand vieler Beispiele und Alltagssituationen zeigt der Psychologe anschaulich, wie Gewaltfreie Kommunikation gelebt wird. Dem aggressiven Umgangston der »Wolfssprache« setzt Rosenberg die achtsame, einfühlsame »Giraffensprache« entgegen. Rosenberg, Gründer und Direktor des Center for Nonviolent Communication, hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt. Beeinflusst ist seine Arbeit u.a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie und von Überlegungen Gandhis zur Gewaltfreiheit.


Wer da bereit ist, sich mit mir gemeinsam auch bei uns in SB um eine solche Kommunikations- und Konflikt-Kultur zu bemühen (- Uwe ist ja schon vorneweg mit dabei... -), ist also wohl auf einer wertvollen Schiene...
_________________
Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!


Zuletzt bearbeitet von oeffi am 09.März.09 11:14, insgesamt 2-mal bearbeitet
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oeffi
fest eingezogen




Angemeldet seit: 15.03.2008
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 09:34 Nr: 1362    Titel:  Paßt auch zu Jens Adolf...

Den Beitrag von Jens Adolf (über den"Bücher-Streß und andern Streit-Kram...") habe ich erst jetzt gelesen... Paßt doch alles gut zusammen...

Alles Liebe,
öfi
_________________
Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!
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moni
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 17:30 Nr: 1375    Titel:  

Übersetzung: Wenn ihr diese "Vorschläge" nicht annehmt, dann beweißt das nur, dass ihr nicht bereit seid Konflikte zu lösen. Also wehe ihr nehmt sie nicht an, dann seid ihr Schuld am Streit.

1. Korrekt ist das, was ihr schriftlich festhaltet, damit ist nicht gemeint was ihr mit dem Geschriebenen meintet, sondern ausschließlich der Wortlaut. Auch wenn ihr Zustimmungen zu etwas gegeben habt, was ihr nicht vollständigt verstanden habt, seid ihr an eure Zustimmung auf ewig gebunden. Selbst wenn ihr es euch, egal aus welchen Gründen anders überlegt.
Informationen prüfen heißt, mt Öffi absprechen was gilt und was nicht, denn wenn Öffi Gerüchten glaubt, dann sind sie Wahrheit, auch wenn euer Gefühl was anderes sagt. Als weitere Richtlinie kann man sagen: Wer höher in der Schenker-Hiearchie steht, also wer Öffi am meisten schenkt ist glaubwürdiger als Außenstehende und wer Öffi kritisiert lügt sowieso nur.
Vier-Augen-Gespräche bedeuten natürlich Gespräche mit Öffi, denn alles andere ist ja Klüngelei.

2. Wenn ihr Konflikte oder gar innere Konflikte habt, dann müßt ihr unbeingt in einer Form damit umgehen, dass Öffi es verstehen und kontrollieren kann und am besten sollte es schriftlich festgehalten werden, damit Öffi bei einer Eskalation des Konfliktes etwas gegen euch in der Hand hat.

3. Da hat er schon mal Bücher drüber gelesen.
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Lichtträger
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 17:55 Nr: 1377    Titel:  

Liebe Moni,

Wie geht es Dir? Wer kann was für dich tun, deiner Kritik gerecht werden?

Herzlicht Idea
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moni
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 18:02 Nr: 1378    Titel:  

Mir geht es gut, danke auch. Manchmal ist das Leben als alleinerziehende Mutter sehr anstrengend, aber sonst...

Ich finde es sehr lustig wenn 2 Menschen wie Harry und Öffi einen Text über Konfliktlösung schreiben. Das ist als wenn ein Maulwurf übers Fliegen schreiben würde.
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Lichtträger
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 19:15 Nr: 1381    Titel:  

Liebe Moni,

Die Frage ist nun. Wer ist der Maulwurf?
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moni
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 19:58 Nr: 1382    Titel:  

Bezogen auf Konfliktlösung. Also ich habe mich mit meiner größten Konkurrentin in Schenker-Bewegung wieder vertragen, wir schreiben uns hin und wieder wie es uns geht. Ist jetzt nicht die große Freundschaft, dazu ist zu viel passiert, aber wir giften uns nicht an. Der Mann mit dem ich nach Öffi zusammen war bezeichne ich trotz Trennung immernoch als Freund.

Ich denke also nicht, dass ich der Maulwurf bin.
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räuber
fest eingezogen




Angemeldet seit: 25.06.2008
Beiträge: 261



BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 19:59 Nr: 1383    Titel:  

hi moni, das habe ich mir schon gedacht, dass es so läuft...
passt zu all dem, was sich bis jetzt für mich aus dem geschreibsel ergeben hat.
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Iri
Gast









BeitragVerfasst am: 14.Okt.08 22:27 Nr: 1387    Titel:  

ÖffÖff ist doch deshalb so sehr dafür möglichst alles in schriftlicher Form festzuhalten, weil es so eben sicher dokumentiert ist! Da kann dann eben nicht der eine behaupten, "das habe ich damals so gesagt, und dann hast du das so gesagt und ..." sondern da steht dann eben schwarz auf weiß, wie die Diskussion wirklich verlief. Ich finde das auch sehr gut so.
Und ja, man muss bei Öffi aufpassen, was man schreibt, da er sich wirklich zu stark nur auf das geschriebene Wort bezieht. Emotional-bedingte Übertreibungen, oder Bedeutungen, die zwischen den Zeilen stehen, übersieht er gerne. Ja, ich finde solche emotionalen Entgleisungen wirft er einem dann zu sehr vor, und er gibt einem zu wenig die Chance Geschriebenes auch wieder zurückzunehmen, wenn man seine Meinung geändert hat.(Öffi, ich hoffe du liest das!) Also mein Tip: Wer mit ihm mal Streit oder eine Diskussion hat, der überlegt sich am besten sehr genau, was er wie genau schreibt, und schreibt nur Sachen, die er auch wirklich so meint, und nicht einfach nur in einem kurzen wütenden Anfall schreibt... Also immer ruhig bleiben, erst nachdenken, dann schreiben, dann wird das schon. Neutral
Gruß
Iri
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oeffi
fest eingezogen




Angemeldet seit: 15.03.2008
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 23.Okt.08 14:44 Nr: 1557    Titel:  Wieviel Rationalität und freiwillige Verbindlichkeit nötig?!

Wie wesentlich ist rationales und verbindliches Denken für die Zukunftswelt?
Was ist die richtige Verhältnismäßigkeit?


Das Konfliktlösungsangebot von Harry und mir enthält wohl in hohem Maße ziemlich allgemein anerkannte Mittel, die gerade auch auf emotionale und psychologische Aspekte Rücksicht nehmen wollen und Objektivierung statt persönlicher Willkür-Durchsetzung anstreben.
Der Vorwurf von Moni, “Räuber” etc. bezüglich 'Vernachlässigung emotionaler Bedeutung', 'Öffi-Willkür-Rolle' usw. ist von daher offensichtlich abwegig und Willkür-Kritik... Warum sie mich so haltlos-verbissen kritisieren, ist eine interessante Frage. Ich lade sie gern mal z.B. zu einem gemeinsamen (tamera-artigen) SD-Forum dazu ein...

Bzgl. Empathie (Sich-Reinversetzen in Andere, gerade auch in ihre Emotionen) ist niemand perfekt oder fertig. Ich bin dankbar für diesbezügliche Kritik, die mir weiterhilft. Am besten bezogen auf konkrete Beispiel-Situationen, wo ich da was verkehrt mache... (Ansonsten war Empathie-Schulung auch ein Teil meiner Uni-'Seelsorger'-Ausbildung, und habe ich damit auch nach dem Studium bei Anwendungen wie 'Partnerzentrierter Gesprächsführung' oder als 'Supervisions-Moderator' des öfteren Anerkennung meiner Fähigkeiten erfahren...)

Aber ich möchte die In-Frage-Stellung auch umdrehen: Wieviel klares rationales Denken und darauf gegründete gewaltfreie bzw. freiwillige Verbindlichkeit brauchen wir, wenn das in der Zukunftswelt der Ersatz für gewaltsame Kontrollen und Verbindlichkeiten (einklagbare Verträge etc.) sein soll?
Inwiefern besteht da Handlungsbedarf für Moni (siehe ihre idealistischen Ansprüche, ihren tollen Schenker-Grundsatz-Text, oder sogar auch ihre feierlichen Liebes-Erklärungen an mich, wo es z.B. heißt, die Liebesbeziehung werde nie an Fehlern von mir scheitern, da sie es in ihre Verantwortlichkeit nehmen wolle, meine Fehler gut zu lieben usw...) oder für "Räuber" (die ja 2006, in der kritischsten Phase von Moni, wo diese extrem unter Alleingelassenwerden litt, solche Willkürlogik fertigbrachte, daß sie für ihren (Schenker-)Idealismus ihr Familien-Zuhause nicht verlassen könne, nicht mal für ein Praktikum bei uns, aber ein paar Tage später für einen jahrelangen Geldjob nach Frankreich abdüsen konnte...) oder auch für meine liebste Iri (die fest versprochen hatte, nach vorhergehenden Versprechungen, Schenkerin zu werden oder zumindest aktive Verbündete, daß sie zuallermindest nicht ohne gute vernünftige Begründung ihren Verbündeten-Status aufgeben werde -- und es aber ein paar Tage später doch tat, ohne einen richtigen Grund zu wissen, wie sie zugab... -- immerhin muß ich ihr zugute halten, daß sie das wieder korrigiert hat und wieder eine Verbündete ist...)...
Laßt uns in fairen Verhältnismäßigkeiten denken!
Klares rationales Denken (einschließlich gründlicher Gewissens-Erforschung etc.) und darauf gegründete freiwillige Verbindlichkeit müßte uns sowas wie einen Ersatz der früheren Instinkt-Steuerung ermöglichen (das bedeutet viel!), wodurch wir uns wieder organisch in den großen Lebenszusammenhang einfügen bzw. einverwachsen können (gern plus Einbezug übriggebliebener Instinktreste etc...)...
Vernunft und Gewissens-Verbindlichkeit sind m.E. da sogar auch zu Vielem imstande, wenn wir bereit sind, dafür ausreichend konzentriert und diszipliniert zu arbeiten...
Wir werden "rausgerissene Puzzle-Teile" bleiben, was den großen Sinnzusammenhang der Welt angeht, aber auch was persönlich-menschliche gewachsene Beziehungen betrifft, wenn wir nicht entschieden zu solcher Arbeit an uns bereit sind... Sind wir jedoch dazu bereit, können wir in göttliche Tiefe und in die Ewigkeit wachsen...

Ich habe auch zugegebenermaßen wenig Lust, mir bzgl. meines rationalen und verbindlichen Klartextes Vorwürfe machen zu lassen von Frauen , die meist (zumindest die Frauen in SB, und natürlich auch Frauen, mit denen ich persönliche Freundschaft eingehe -- da ist es für mich nämlich eine Voraussetzung...) von selbst gewollt haben, daß ich sie zu solchem Klartext als fähig anerkenne und behandle... Ich bin dabei ja, wenn gewollt, zu weitgehenden Kompromissen bereit. So habe ich Moni, als wir in unserer zentralen Krisenphase waren, angeboten, sie mehr als 90 Prozent jedes Tages nicht Klartext-mäßig, sondern im Sinne sehr emotional-zentrierter Gesprächsweise zu behandeln -- aber ich wolle ein paar Prozent des Tages, wo Klartext möglich sei, -- worauf wir doch eigentlich von Anfang an im wesentlichen unsere Beziehung und unser idealistisches Zusammenwirken aufbauen wollten...

In Schenker-Bewegung ist die Vernunft von zentraler Bedeutung!

((Und ich kann ja viel Verständnis haben z.B. für traumatische Erlebnisse von “Räuber” bzgl. Unter-Druck-gesetzt-Werden in der Schulzeit etc., was sie an anderer Stelle im Forum beschreibt... Aber all sowas kann ja trotzdem keine Begründung sein, sich dann in unverhältnismäßiger Weise aus (gesunden, freiwilligen..) Verbindlichkeiten (von Logik in Argumentationen bis zur Verbindlichkeit im Sozialverhalten...) relativ weitgehend verabschieden zu wollen, unter dem Deckmantel der “individuellen Freiheitsentwicklung”, und nicht als erwachsener mündiger Mensch ein gesundes Maß an Fähigkeit zu Klartext-Denken und freiwilliger Verbindlichkeit entwickeln zu wollen...))
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Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!
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oeffi
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Angemeldet seit: 15.03.2008
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 15.Dez.08 02:24 Nr: 1931    Titel:  Nochmal Öff zu gewaltfreier Selbst- u Sozial-Kontrolle

Ich halte für eine entscheidende Grundfrage einer gerechten Zukunfts-Gesellschaft, was eine ausreichende individuelle und soziale gewaltfreie Wahrheits-Kontrolle bedeuten kann, wenn in einer solchen künftigen Liebes-Gesellschaft auch dadurch all die gewaltsamen Verbindlichkeiten (einklagbare Verträge etc.) durch gewaltfreie Verbindlichkeit (wie z.B. "Gewissens-Erklärungen"") ersetzt sein sollen!!!


Was ich nun hier beschreibe, liebe LeserInnen, wird meist, trotz eventuell anderslautenden Lppenbekenntnissen, nicht wirklich (von Euch) gewollt! M.E. wegen "Sucht-Gesellschaft"! (Sucht bedeutet, für die Suchtbefriedigung bereit zu Unrecht zu sein...) Was ich oft auch so ausdrücke: Das schlimmste Übel (des Kapitalismus) ist der Anspruch auf 'private' Willkür im Kopf! Es wäre wirklich mal dran, daß man überlegt, was man dadurch nicht nur der "Gewaltfreien Weltrevolution der Vernunft und Liebe" antut, sondern auch seiner eigenen Persönlichkeit bzw. Seele: Verkrüppelung unseres Geistes- und Seelen-Wesens! (Wo manche Menschen dann z.B. Logik als "Gewalt" empfinden, obwohl Logik eigentlich die Grundlage der geistigen Gesundheit ist... Oder viele stolz verkünden, sie "hätten kein Gewissen"...)



Das Bemühen um so eine ausreichende gewaltfreie Wahrheits-Kontrolle muß sicher beim Einzelnen anfangen, der sich entsprechend intensiv bzgl. klarem geradem Bewußtsein (Denken und Willen) selbstkritisch reflektieren muß: prüfen muß, inwiefern beanspruchte Maßstäbe wirklich umgesetzt werden; (idealistische) Logik einhalten muß wie z.B. Widerspruchsfreiheit, ausreichende und folgerichtige Begründungen, Anwendung der Ideale, Betrachtung der Dinge von verschiedensten Seiten, wobei man sich selbst der schärfste Kritiker sein will usw...
Dann müssen die engsten Beziehungen der Menschen (Freundschaften, Liebesbeziehungen, Familien...) entsprechend stark davon geprägt sein... Und diese auch stufenweise (wechselseitig prüfend) eingebunden sein in größere soziale Kreise wie "idealistische Stämme" und größere bzw. über-regionale "Konsens-(Sprecher-)Räte"...



Sozusagen eine Stufenfolge von gründlichem Selbstcheck des Einzelnen zu immer größeren "Supervisions- oder Check-Kreisen", in die man sich begeistert einfügt - sie nicht als Beeinträchtigung seiner Freiheit, sondern als Voraussetzung echter Freiheitsentfaltung erlebend... Es geht ja dann nicht um Fremdbestimmung durch Andere (siehe die Freiheits-Bedeutung von SB, welche "organische Einfügung" gerade in die (Schöpfungs- und Gesellschafts-)Notwendigkeiten bedeutet statt (Krebs-)Willkür...), sondern um freiheits-unterstützende Hilfe Anderer bei Argumentations- und Motiv-Durchleuchtung...



Man merkt m.E. den Grad der Verfangenheit der Menschen in die Sucht-Gesellschaft recht deutlich daran, inwiefern sie sich einer solchen gründlichen - und dann auch gemeinschaftlichen! - Wahrheits-Suche und -Kontrolle verschließen oder öffnen... Oft mit "Türen-Zuknall-Reaktionen" wie: "Das will ich aber!!!" bzw. "Das will ich nicht diskutieren!" oder "Das ist zu eindeutig verkehrt oder zu empörend schlimm, um darüber zu sprechen - und deshalb muß man da auch keine weiteren Prüfungen oder Prüfungs-Ebenen einschalten!"... Ich, Öffi, muß sagen: Ich kenne an mir eigentlich keine noch so "sichere" (Wahrheits-)Erkenntnis, und schon gar keinen noch so "empörenden" Konflikt, daß ich solche fortschreitenden Prüfungsebenen nicht mehr sinn- und wertvoll fände!!!



Fast immer sehe ich solches "Dicht-Machen" oder schnelle Trennungen (ohne weitere Prüfungen) damit verbunden, daß persönliche Einzelauffassungen bzw. Tellerrand-Sichtweisen oder -Interessen zu stur, dogmatisch und spalterisch 'durchgezogen' werden sollen, was in SB zur "globalen bzw. Gesamt-Verantwortlichkeit als Zentralwert" und zur 'antisektiererischen' "Einigungs-Nenner-Offenheit" (größtmöglicher Toleranz für Einzelunterschiede bei der Umsetzung der entscheidenden Einigungs-Nenner-Ideale) eindeutig nicht paßt...



Z.B. wenn jemand wegen meiner Annahme einer Einladung zu einem "Schnitzelkönig-Festessen" (siehe diesbezügliche Beiträge zum Thema "Radikales Weihnachten"...) empört die Schlußfolgerung zieht, deshalb insgesamt mit SB nichts mehr zu tun haben zu wollen...
a) kann ich nennenswerte idealistische Argumente für mein Verhalten anführen (- ich würde auch - auf Einladung jeweils - bevorzugt zur Geburtstagsfeier eines Mafia-Bosses gehen statt zu einer Tagung der "alternativen Nobelpreisträger", weil mir die "extrem-brücken-schlagende" Sorge um "verirrende Schafe" so wichtig ist... -), und
b): Sogar wenn das ganz schlimme einzelne Fehler bei der Umsetzung der Ideale von mir sein sollten -- dann wird man mir doch hoffentlich zumindest noch die ehrliche Absicht, die Schenker-Ideale dabei praktizieren zu wollen (irrend dann halt), nicht absprechen... So daß es keinen "absichtlichen wesentlichen Widerspruch zu den Schenker-Idealen" darstellen würde, was gemäß der Schenker-Definition bei einem Schenker nicht vorkommen darf...)
Und dann stellen solche einzelnen Fehler bzw. eventuell irrigen Meinungen oder Handlungen doch wohl keinen sinnvollen Grund dar, mit mir die SB-Zusammenarbeit für die sehr allgemein gehaltenen Schenker-Ideale abzubrechen... Zumal wenn man mitbedenkt, was ich andererseits alles an wohl unleugbar guten und großen Beiträgen - theoretisch und praktisch - für diese gemeinsamen allgemeinen Ideale geleistet habe und leiste... --- Und wie sehr ich umgekehrt wegen der von mir sehr hochgeschätzten "Einigungs-Nenner-Toleranz" Einstellungen z.B. bei diesem Kritiker toleriere, die ich für ziemlich verkehrt halte, wie z.B., daß er sein idealistisches Engagement aus "Heimatverbundenheit" auf sein Bundesland beschränken will... Wo für Normalbürger schon so etwas wie Jobsuche, und für solche Normalbürger ebenso wie für mich die Liebe zu einem Beziehungs-Partner ein höherer Grund ist als die Neigung zu irgendeiner räumlichen Umgebung -- noch viel mehr in meinen Augen stellt es einen höheren Grund dar, ganz räumlich flexibel zu sein und notfalls ans andere Ende der Welt zu gehen, um seine richtigste moralisch-idealistische Aufgabe fürs Ganze zu erfüllen... (Das jetzige System schickt übrigens ganze Armeen in fremde Länder...)



Aber wenn wir uns wegen solcher Meinungsverschiedenheiten oder Fehler nicht mehr gemeinsam im Einsatz für den SB-Einigungs-Nenner des gewaltfreien Teilens bzw. der schenkenden Liebe verstehen könnten oder wollten, ist das nicht bedauerlich 'sektiererisch'? Ist das nicht vergleichbar damit, daß jemand sagen würde: Der Fritz da vorne hat einzelne Fehler (z.B. will er sich an Zuggleise anbetonieren, um Atom-Müll-Transporte zu blockieren, und ich finde Beton unökologisch...; oder einfach: er hat mir seinen heißen Tee über den Schoß gekippt...) ----- und deshalb kann ich nicht mehr mit ihm gegen Atomkraft sein oder mich da gemeinsam mit ihm engagieren!... Wie sehr ist der Betreffende, der so redet, ernsthaft gegen Atomkraft - oder vielleicht eher ein eingeschleuster Polizei-Agent, der die Anti-Atom-Bewegung nach dem Motto "Teile und herrsche!" zersetzen will?!



Wie wertvoll ist an SB diese antisektiererische Toleranz-Forderung, und wie sehr sollten wir solche Toleranz füreinander kultivieren wollen? (Ich finde: Über SB als "Sekte" könnten nur "Sekten" schimpfen!)
_________________
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oeffi
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Angemeldet seit: 15.03.2008
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 25.Dez.08 02:09 Nr: 1967    Titel:  Weil es so gut paßt...

Weil es so gut auch nach hier paßt, möchte ich noch einen Beitrag aus dem Thema: "Öffi geisteskrank?..." auch hier reinkopieren:

Für mich gibt es die wichtige Unterscheidung zwischen "verrückt" im Sinne von "unnormal" (gegenüber vielleicht sehr falschen bzw. kranken (Krebs-)Gesellschafts-Einstellungen...) und "verrückt" im Sinne von "geistig oder seelisch krank"...

Geistig-seelische Gesundheit läßt sich in meinen Augen an korrekter bzw. sensibler Wahrnehmungs-Fähigkeit (z.B. Empathie), logischem (stimmigem, folgerichtigem...)Denken (was in SB noch durch "idealistische Logik" des sogenannten "Organischen Denkens" erweitert ist: siehe Öm-Text: "Auf jeweils wichtigste Frage bestbegründbare Antwort suchen...", "gemäß dem insgesamt denkbar Besten bzw. allgemein Wahren und Guten denken...", "eine Angelegenheit von verschiedensten Seiten betrachten und sich selbst der schärfste Kritiker sein wollen..." usw.) und starker Willens-Disziplin (mit ausreichender Kontrolle über irrationale bzw. schräge Motive) festmachen...

Solches "Organische Denken", individuell, indem man durch den inneren "Steinbruch" geht und sich ein reifes inneres Leben ERARBEITET, und dann auch gemeinschaftlich, in sich erweiternden Kreisen von möglichst "organisch eingestellten" vertrauenswürdigen Menschen (siehe Forums-Thema "gewaltfreie ((Meinungsbildungs- und)) Konflikt-Kultur") --- das ist m.E. der entscheidende Weg, das "Natürliche (Göttliche) Licht" zu entfalten...
Darauf kommt es aus meiner Sicht entscheidend an... Im wesentlichen gibt es m.E. keinen anderen Weg "zum Licht"... und dann auch nicht zu einer vernünftig-verantwortlich-liebevollen Zukunfts-Gesellschaft...

Deshalb erleben Menschen, die mir nahe kommen, solche "Kultur inneren Lebens" an mir, und schätzen mich deshalb oder distanzieren sich wieder von mir...
Und deshalb schätze ich sowas wie "Forum" als einen guten Bestandteil solch gemeinschaftlichen Suchens nach "Organischem Denken", durchs Schriftliche und Öffentliche schön greifbar und objektivierend...
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